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Muskeltraining & Muskelpower für gesunde Pferde

Alles, was Sie zum Thema Muskelaufbau wissen sollten…

Der natürliche Muskelaufbau und die Leistungs- und Regenerationsfähigkeit der Muskulatur kann mithilfe von hochwertigem Basis-, Kraft- sowie Zusatzfutter gezielt und effektiv unterstützt werden.

Konstantes Muskeltraining hält Ihren Sportpartner gesund

Einleitend sei nur kurz aufgezeigt, was wohl jeder schon mehrfach gehört hat, aber nicht oft genug betont werden kann. Schöne Muskeln an der richtigen Stelle sehen nicht nur gut aus, sondern tragen zu einer langen Gesundheit eines Sport- und Leistungspferdes bei. Das Ziel, ein gelöstes, willig vorwärts gehendes Pferd mit einem locker schwingenden Rücken unter sich zu haben, wird in erster Linie durch ein schonendes und konstantes, an den Trainingszustand des jeweiligen Pferdes angepasstes Muskelaufbautraining erreicht. Die Muskulatur soll dabei langsam und stetig wachsen.

Auf den Aufbau von Muskelmasse nehmen verschiedene Aspekte Einfluss

  • Anspannung und Entspannung: Im Mittelpunkt steht immer ein korrektes, vielfältiges Training, bei dem der einzelne Muskel nicht nur angespannt, sondern vor allem auch regelmäßig entspannt wird.
  • Hochwertiges Futter: Auch eine korrekte, dem Arbeitspensum entsprechende Fütterung ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Der natürliche Muskelaufbau und die Leistungs- und Regenerationsfähigkeit der Muskulatur kann mithilfe von hochwertigem Basis-, Kraft- sowie Zusatzfutter gezielt und effektiv unterstützt werden. Wirklich hart arbeitende Muskeln müssen auch entsprechend gefüttert werden. Die richtige Nährstoffpalette macht das Muskelgewebe gesund und stark. Dies unterstützt Ihr Training. Je fitter und stärker das Pferd, desto einfacher und ausdauernder kann es hohe Leistungsanforderungen erfüllen.
  • Richtige Ausrüstung: Passendes Equipment oder korrekter Hufbeschlag spielen ebenso eine Rolle, wie die Haltungsbedingungen und diverses „Rundum-Management“, das man seinem Pferd zusätzlich gönnen kann (Dehnung, Massage, Therapien, etc.).

 

Pferde mit hohem Arbeitspensum haben einen erhöhten Bedarf bzw. Verbrauch an Eiweiß. Nicht nur für den Muskelaufbau (Muskelstoffwechsel), sondern für den gesamten Stoffwechsel wird zusätzliches Eiweiß benötigt: Protein ist also Grundbaustein der Muskeln und Energiequelle zugleich.

Um das Thema Muskelaufbau und -training besser zu verstehen und effizienter zu gestalten, ist ein gewisses Basiswissen rund um Anatomie und Stoffwechsel der Pferdemuskulatur von Vorteil:

Woraus besteht ein Muskel?

Den größten Gewebeanteil eines Pferdekörpers macht die Muskulatur aus. Sie ist durch die Knochenhaut an den Knochen befestigt, schützt Organe und Nerven und ist für die Bewegung der Skelettmuskulatur zuständig. Die Pferdemuskulatur kann in drei Muskelarten unterteilt werden: Neben der glatten und der quergestreiften Muskulatur, bildet auch die Herzmuskulatur eine eigene Kategorie. Die Organe eines Pferdes besitzen glatte Muskelfasern, welche unwillkürlich arbeiten, also nicht willentlich aktiviert werden können. Die Skelettmuskulatur hingegen besitzt eine Querstreifung und kann willentlich angespannt und entspannt werden. Bei der Herzmuskulatur handelt es sich um eine „Mischform“ – sie ist wie die Skelettmuskulatur quergestreift, arbeitet jedoch wie die Organmuskulatur unwillkürlich.

Weiße und rote Muskelfasern “arbeiten” unterschiedlich

Rund 45 Prozent des gesamten Körpergewichts des Pferdes besteht aus Skelettmuskulatur. Jeder Muskel besteht aus einzelnen Muskelfasern, welche zusammenhängende Muskelstränge bilden. Je nach ihren Eigenschaften, muss zwischen roten und weißen Muskelfasern unterschieden werden. Rote Muskelfasern arbeiten langsamer, sind dafür aber in der Lage wesentlich länger zu kontrahieren – sie sind also für Ausdauerleistungen zuständig. Weiße Muskelfasern können besonders rasch uns sehr stark kontrahieren, allerdings nur für eine relativ kurze Zeit. Das Verhältnis von roten und weißen Muskelfasern ist grundsätzlich von der Rasse abhängig (also genetisch bedingt), ist jedoch durch gezieltes Training bis zu einem gewissen Grad umformbar. Je nach Funktion eines Muskels, besitzt dieser von Natur aus mehr oder weniger rote bzw. weiße Muskelfasern. So sind Stütz- und Haltungsmuskeln etwa mit mehr roten Muskelfasern ausgestattet, während Bewegungsmuskeln mehr weiße Muskelfasern besitzen.

Nichtessentielle Aminosäuren müssen über Nahrung zugeführt werden

Ein Muskel besteht Großteils aus Eiweißen (Proteinen), welche sich wiederum aus einzelnen Aminosäuren zusammensetzen. Es sind 20 verschiedene Aminosäuren bekannt, wobei zwischen essentiellen (diese kann der Körper selbst herstellen) und nichtessentiellen Aminosäuren zu differenzieren ist. Letztere, nämlich Lysin, Methionin, Threoin, Tryptophan, Valin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin und Histidin, kann der Körper nicht selbst herstellen, sondern müssen über die Nahrung aufgenommen werden.

Schöne Muskeln an der richtigen Stelle sehen nicht nur gut aus, sondern tragen zu einer langen Gesundheit eines Sport- und Leistungspferdes bei.Wie erbringen Muskeln ihre Leistung?

Die Aufgabe der Muskulatur ist es, Nährstoffe in Energie in Form von Bewegung und Kraft umzuwandeln. Die Farbe der roten Muskelfasern ist auf den hohen Anteil an Myoglobin zurück zu führen, welches Sauerstoff innerhalb der Muskelzellen transportiert, um aus Körperfett Energie zu gewinnen (aerober Muskelstoffwechsel). Weiße Muskelfasern enthalten kaum Myoglobin und arbeiten anaerob. Das heißt, dass sie die benötigte Energie ohne Sauerstoff verbrennen, wie etwa das in den Zellen vorhandene Adenosintriphosphat (ATP) oder in der Muskulatur gespeichertes Glykogen (anaerober Muskelstoffwechsel). Gewicht, Alter und Arbeitspensum des Pferdes bestimmen den täglichen Proteinbedarf. Ein Pferd mit 500 Kilo Körpergewicht benötigt bei „mittlerer Arbeit“ (ca. 50 Minuten Reiten, neben Schritt auch im Trab und Galopp) zwischen 480 und 800 Gramm verdauliches Rohprotein am Tag. Den höchsten Bedarf an Proteinen hat ein Pferd in Zeiten des Muskelaufbaus. Insbesondere Jungpferde haben zu Beginn der ersten Trainingsphasen einen hohen Eiweißbedarf. Einen besonders hohen Eiweißbedarf haben laktierende Stuten.

Eine gute Fütterung kann den Muskelaufbau tatkräftig unterstützen

Geeignetes BasisfutterEine gute Fütterung kann den Muskelaufbau Ihres Pferdes tatkräftig unterstützen. Protein ist also Grundbaustein der Muskeln und Energiequelle zugleich.

Qualitativ hochwertiges Raufutter (Heu, Futterstroh, …) darf als Basis einer optimalen Sportpferdefütterung natürlich niemals fehlen. Je nach Leistungsanforderung ist überdies eine Fütterung von Kraftfutter angesagt, also Getreide, Getreidemischungen oder Fertigfutter wie Müsli oder Pellets. Die jeweiligen Mengen des einen oder anderen sind für jedes einzelne Pferd und in Hinblick auf die zu erbringende Leistung anzupassen. Gemäß einer überwiegend vertretenen Faustregel werden täglich 1 bis 1,5 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht benötigt. Bei Kraftfutter hängt der Bedarf vom Arbeitspensum und der Zusammensetzung (Getreideart, Nährwertdichte, Energiegehalt) des jeweiligen Futters ab. Heu ist der wichtigste Proteinlieferant für Pferde. Der tatsächliche Proteingehalt hängt von der Grassorte und dem Schnittzeitpunkt ab. Die durchschnittliche Rohproteinmenge pro Kilo Heu liegt bei 85 Gramm, mit minimalen bzw. maximalen Werten zwischen 60 und 130 Gramm. Ausreichend Rohfaser (Heu) hält nicht nur den Magen-Darm-Trakt gesund, weil das Pferd viel kauen muss und viel für den Verdauungsvorgang so wichtigen Speichel produziert, sondern ist auch eine wichtige Eiweißquelle.

Zusatzfutter für gezielten Muskelaufbau

  • Eiweiß ist Strukturelement und Futter für die Muskeln
    Pferde mit hohem Arbeitspensum haben einen erhöhten Bedarf bzw. Verbrauch an Eiweiß. Nicht nur für den Muskelaufbau (Muskelstoffwechsel), sondern für den gesamten Stoffwechsel wird zusätzliches Eiweiß benötigt: Protein ist also Grundbaustein der Muskeln und Energiequelle zugleich. Nicht nur eine optimale Tagesmenge an Proteinen, sondern auch das Verhältnis der einzelnen Aminosäuren sowie die Struktur der jeweiligen Aminosäuren ist dabei zentral. Fehlen (bestimmte) Aminosäuren im Futter, können wichtige Körpereiweiße nicht gebildet werden und die Muskulatur kann nicht wachsen. Eine erhöhte Zufuhr an Eiweiß MUSS selbstverständlich mit entsprechend hoher Arbeitsleistung einhergehen. Ein Eiweißüberschuss belastet den Stoffwechsel und kann gravierende Folgen, insbesondere für die Entgiftungsorgane, haben!
  • Elektrolyte, Kräuter, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sorgen für entspannte Muskulatur und bieten wertvollen Zellschutz
    Damit Grund- und Zusatzfutter nicht „ins Leere“ gehen, muss auf eine gesunde Leber geachtet werden. Ausprägung und Entwicklung der Muskulatur sind in besonderem Ausmaß von einer guten Leberfunktion abhängig, denn die Leber ist das Schlüsselorgan, um körperfremdes (Futtereiweiß) in körpereigenes Eiweiß (Muskeleiweiß) umzuwandeln. Mariendistelsamen und Mangan unterstützen eine intakte Leberfunktion und somit eine gesunde Pferdeleber. Bei harter Arbeit schwitzen Pferde. Dabei gehen mit der Flüssigkeit wichtige Körpersalze wie Natrium, Kalium, Chlorid und Magnesium verloren. Diese Salze sind für die Regulierung des Flüssigkeits- und Nährstoffgleichgewichts zuständig. Um Dehydrierung vorzubeugen, das Elektrolytgleichgewicht im Körper stabil zu halten und eine rasche (Muskel-)Regeneration zu gewährleisten, benötigen Pferde Elektrolyte. Insbesondere Magnesium hilft einer lockeren, entspannten Muskulatur.
    Bei harter Arbeit und hoher Beanspruchung der Muskulatur steigt auch die Anzahl an freien Radikalen im System an. Diese Moleküle haben schädliches Potential, da ihnen ein Elektron fehlt, welches sie intakten Zellen entreißen möchten. So können Sie unter anderem Muskelgewebe angreifen, das Immunsystem schwächen und damit die Leistungsfähigkeit beinträchtigen. Daher hat ein Pferd bei der Erbringung von Höchstleistungen auch einen größeren Bedarf an Antioxidantien, welche die freien Radikalen neutralisieren und unschädlich machen können. Vitamin E ist ein starkes Antioxidans, welches die Muskelzellen vor freien Radikalen und damit vor Zellschäden schützt. Zudem fördert es die Sauerstoffzufuhr in der Muskelzelle. Kräuter und Früchte wie Heidelbeeren, Ingwer und Hagebutte stellen einzigartige antioxidative Eigenschaften zur Verfügung. Schisandrabeeren nehmen positiven Einfluss auf die Muskelgesundheit und Leistungsfähigkeit der Muskulatur.
  • Das Fünfsterne-Zusatzfutter MPower von NAF wurde spezifisch für den Muskelaufbau bei Pferden in der Trainingsphase sowie zur Unterstützung des Stoffwechsels bei harter Arbeit entwickelt.NAF MPower
    Das Fünfsterne-Zusatzfutter MPower von NAF wurde spezifisch für den Muskelaufbau bei Pferden in der Trainingsphase sowie zur Unterstützung des Stoffwechsels bei harter Arbeit entwickelt. Dieses moderne, hochwertige Ergänzungsfutter für stark beanspruchte Sport- und Freizeitpferde enthält viele wertvolle Aminosäuren für einen effektiven Muskelaufbau. Zudem enthält es eine breite Palette an pflanzlichen Inhaltsstoffen und Mikronährstoffen, die den Energiestoffwechsel des Pferdes optimieren und für eine Neutralisation der freien Radikale sorgen. Folgende Stoffe sind im NAF MPower enthalten: Bierhefe, Schisandrabeeren, Gelbwurz, Pflanzliches Protein, Weizenprotein, Karotten (getrocknet), Rapsöl, Hagebuttenschalen, Löwenzahnblätter, Mariendistelsamen, Chlorella (getrocknet), Ingwer, Ginkgoblätter, Rosmarin, Dikalziumphosphat, Süßholz, Meeresalgenmehl, Natriumchlorid, Magnesiumoxid, Aminosäuren (DL –Methionin, DL-Tryptophan, L–lysin, Monohydrochlorid), viele Spurenelemente & Vitamine sowie Saccharomyces cerevisiae.